
Geht es dir auch so, dass dich manchmal in der Stille der Nacht hartnäckige dunkle Gedanken plagen? 👿 Deine Energie sinkt, du bist nervös und verwirrt, so dass du nicht schlafen kannst und erstmal nicht weißt, wie du damit umgehen sollst. Vergangene Nacht war für mich so ein Gedankenkarusell und ich habe lange gebraucht, bis ich wieder präsent sein konnte.
Verstrickt in angstvolle Gedanken
Was war geschehen? Gestern hatte ich einen (sehr guten, ausführlich recherchierten und belegten) 2stündigen Vortrag¹ angehört über die kontrollierende und steuernde Funktion unserer Medien weltweit und über die Entwicklung von Techniken, die immer noch mehr überwachen und Freiheiten einschränken. Angeblich all das zu unserem Nutzen und zu unserer Sicherheit.
Schon längere Zeit hatte ich keinerlei Meldungen dieser Art mehr gelesen oder gehört, daher war es wie ein kleiner Schock, der diverse Ängste hervorrief. Hilflosigkeit, Orientierungslosigkeit, inneres Erstarren waren Zustände, die ich von Kindheit auf kenne. Genau diese zeigten sich gestern Nacht wieder. Im ersten Moment waren sie erschreckend, und ich begann, dagegen anzukämpfen. Es wurde immer schwärzer und schwerer und möglicherweise musste das so sein, denn irgendwann war ich so verunsichert und hilflos, dass ich es einfach nur noch der göttlichen Kraft übergeben konnte. Nach einer Weile wurde es tatsächlich leichter, ich war wieder bei mir und konnte die ängstigenden Gefühle da sein lassen, sie wahrnehmen und mich gleichzeitig atmend spüren. Innere Ruhe kehrte zurück und die Stille der Nacht bekam wieder ihre entspannende Qualität. 😇
Kurs in Wundern
Und – oh welcher Zufall – heute Morgen kam die passende Lektion (290) im Kurs in Wundern*:
*Stört euch nicht an den Worten Gott und Christus, die im folgenden Text vorkommen. Du könntest dazu auch „die höhere Macht“, „das AllEins“, „die Schöpferkraft“, oder etwas anderes dir entsprechendes sagen. Suche es dir aus, was für dich am besten passt. Der Kurs in Wundern hat keine religiöse Grundlage, sondern er ist eines der Tore, das wir nutzen können – ganz unabhängig von irgendwelchen Lehren, Bewegungen oder Religionen, – den eigenen inneren Weg zu finden und zu gehen. Die Bezeichnungen Gott oder Christus werden hier gebraucht für das Höhere Bewusstsein, in das wir eingebettet sind.
Mein gegenwärtiges Glück ist alles, was ich sehe.
1. Wenn ich nicht auf das schaue, was nicht da ist, ist mein gegenwärtiges Glück alles, was ich sehe. Augen, die sich zu öffnen beginnen, sehen endlich. Und ich möchte, dass die Schau CHRISTI an ebendiesem Tag zu mir kommt. Was ich ohne GOTTES EIGENE BERICHTIGUNG für die Sicht wahrnehme, die ich machte, ist Furcht erregend und schmerzlich anzusehen. Doch möchte ich meinen Geist keinen Augenblick länger von der Überzeugung täuschen lassen, dass der Traum, den ich machte, wirklich ist. An diesem Tag suche ich mein gegenwärtiges Glück und schaue auf nichts anderes als auf das, was ich suche.
2. Mit diesem Entschluss komme ich zu DIR und bitte darum, dass DEINE Stärke mich heute unterstütze, während ich nur DEINEN WILLEN zu tun suche. DU wirst mich hören, VATER. Das, worum ich bitte, hast DU mir bereits gegeben. Und ich bin sicher, dass ich mein Glück heute sehen werde.
- Das „was nicht da ist“, sind meine Gedanken über die Vergangenheit und über die Zukunft. Es gibt tatsächlich nur das JETZT.
- „Mein gegenwärtiges Glück“ ist daher mein präsent sein im jetzigen Moment.
Lieben was ist
Daniel und ich sprachen längere Zeit über diesen Text und mein Erleben und stellten fest: Auch wenn es sich nicht schön anfühlt, sind wir beide dankbar dafür, dass wir immer tiefer lernen, unangenehme Gefühle nicht mehr wegzudrängen, sondern sie zu fühlen – allerdings ohne ihre Geschichte. Es ist erheblich einfacher geworden, sie aushalten zu können, nichts damit machen zu müssen, sondern sie einfach nur wahrzunehmen. Das „nach oben“ abgeben können von etwas, das wir im Moment nicht begreifen, ist ebenfalls so wichtig und hilfreich. Ich kann (und soll vielleicht?) manchmal einfach keine sofortige Lösung finden und darf hilflos sein! Für uns wird es immer klarer, wie wichtig es ist zu lernen, die unangenehmen und schwierigen Teile des Lebens nicht mehr zu bekämpfen, sondern sie als wichtigen und sinnvollen Teil von uns anzunehmen.
Eine wunderbare Therapeutin hat es vor Jahren in einem Protokoll unserer Sitzungen einmal so benannt: die kleine Gabriele wurde initiiert in den Schmerz.
Wir haben es wiederholt erlebt: wenn der innere Kampf gegen etwas beendet wird, entstehen Raum und Weite für Neues. Unser „System“ kann entspannen und damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass sich die niederdrückenden Programme in uns zurückziehen oder sogar auflösen. Eigentlich so einfach, oder? 😎
Zufälle… Resonanzen… Spiral Dynamics 
Und weil es einfach so sein sollte, kam heute – vielleicht auch als Antwort auf meine vielen Fragen nach dem Hören des o.g. Vortrages und auf mein Abgeben? – noch ein weiterer Newsletter (von Daniel Melle – Spiral Dynamics – ich durfte ihn kennenlernen als Kollege bei meiner Ausbildung als Integraler Coach) mit einer Botschaft, die uns sehr berührte, weil sie genau das ausdrückt, was unser Anliegen ist. Hier ein Auszug des Newsletters:
Der Wissenschaftler James Lovelock, Vater der Gaia-Hypothese, sagte kurz vor seinem Tod:
„Mother Nature has served us the eviction notice.“ Die Natur hat uns die Räumungsklage zugestellt – und sie ist nicht verhandelbar. Die Frage ist nicht mehr, ob wir handeln – sondern wie wir antworten, wenn die alte Welt auszieht. Wir stehen bereits im Türrahmen, zwischen dem, was war, und dem, was möglich wird.
Dawlabani verdichtet die ganze Herausforderung in eine einzige, radikale Frage – seine Botschaft an acht Milliarden Menschen: „Was würde passieren, wenn wir alle beginnen würden, die natürliche Welt anzunehmen und zu verstehen? Denn ohne sie sind wir dem Untergang geweiht.“
Und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit. Nicht im Aktivismus, nicht im Alarmismus – sondern im Bewusstwerden. Vielleicht liegt die Zukunft nicht darin, die Systeme zu retten, sondern endlich zu begreifen, dass wir selbst das System sind, das sich wandeln muss.
Genau dieser letzte Satz ist so unglaublich wichtig!!! Wir selbst sind das System, das sich wandeln muss!!! Deshalb haben Daniel und ich uns auf diesen Weg – raus aus dem bisherigen, gewohnten und scheinbar sicheren Leben – gemacht, um uns in weiteren unserer Talente und Fähigkeiten, aber noch tiefer in noch unbewussten Verbiegungen, Schatten und Programmierungen zu erkennen und um immer präsenter und liebevoller mit uns selbst zu sein. Denn dann erst können wir dies auch nach Außen hin echt und klar leben. Wir brauchen diesen Raum, um uns freier bewegen zu können und die Ziele von MammaTerra (siehe hier) umzusetzen, jenseits der Person, hin zum Menschsein und zu einem nährenden Gleichgewicht zwischen Mutter Erde, Natur, Mensch, Tier, Pflanze und alles, was existiert. Hin auch zu einem neuen Verständnis davon, wer wir wirklich sind.
Es ist gut, dafür für eine Zeit in Abgeschiedenheit zu sein, nicht abgelenkt vom hektischen Leben, damit Stille und Verbundenheit mit sich selbst wieder einkehren können.
Vielleicht kann MammaTerra auch für dich so ein Ort auf Zeit sein, an dem du wieder zuhause bei dir selbst einkehren kannst? Wir begleiten dich herzlich gerne ein Stück weit auf deinem Weg.
Hab kein nach-denkliches, sondern ein be-denkliches, freudiges, präsentes und entspanntes Wochenende 🙂
In Liebe ♥
Gabriele & Daniel
¹ Vortrag von Tom Oliver Regenauer – https://www.youtube.com/watch?v=DhnXmoWeUNY


Liebe Gabriele, lieber Daniel, mit euren wundervollen Wort berührt ihr mich tief in meinem Herzen. Es ist die Stimme eurer Herzen die ich empfange und die tiefe Resonanz in mir auslöst. Ich gehe den Weg so wie ihr, seit einigen Jahren. Das tiefe Durchfühlen von Schmerz, Trauer und Unwohlsein, dass manchmal unerträglich scheint, ist auch für mich essenziell geworden. Nur so komme ich mit mir in Kontakt, mit der die ich glaube zu sein. Nur wenn all dies in unserem Herzen Raum bekommt, löst es sich und unser wahres Sein strahlt plötzlich aus der Tiefe der Dunkelheit hervor.
Danke
Annett🙏
Liebe Annett, es ist tatsächlich wie bei einer Zwiebel. Wenn wir die oberste Schicht endlich klar ansehen können, darf sie sich abschälen und es kommt die nächste und nächste und nächste. Bis wir irgendwann einmal (hoffentlich ;-)) beim Kern ankommen. Im Innersten. Im Heiligsten. Wie wunderschön, dass wir gemeinsam auf diesem Weg sind. Ganz liebe Grüße, Gabriele <3